Die Tage werden kürzer

Die Tage werden kürzer und so gehen auch die Sonnenstrahlen immer mehr zurück. Der Mensch benötigt die Sonne jedoch, um sich wohl fühlen zu können und so treten gerade in der kalten Jahreszeit eine Reihe an Hindernissen im Alltag auf, die jedoch durch einige Tipps wieder bewältigt werden können.

Winter-Die dunkle Jahreszeit

Im Winter versteckt sich die Sonne in der Regel hinter den Wolken und steht nicht im Zenit, sodass es weniger Licht gibt. Der Mensch assoziiert mit einem guten Gefühl jedoch das Licht, weshalb dunkle Tage generell auf dem Gemüt schlagen können. Gerade in der langanhaltenden Dunkelheit gerät der Biorhythmus durcheinander und das Verlangen nach Schlaf steigt an. Zu wenig Sonneneinstrahlung kann auch zu Depressionen führen, da der Körper die Wärmestrahlung nutzt, um Glückshormone ausschütten zu können. Personen, die von Natur aus zu Depressionen neigen, werden in der kalten Jahreszeit besonders herausgefordert. Viele Personen neigen ebenfalls zu einem starken Vitaminmangel. Der Körper benötigt das Vitamin D, damit er Knochen aufbauen kann und gleichzeitig die Laune angehoben wird. In der kalten Jahreszeit bekommt dieser jedoch nicht die nötige UV-Strahlung, die für die Synthese dieser Vitamine wichtig ist. Es kann so zu Mangelerscheinungen kommen, die nicht nur den Geist, sondern auch den Körper angreifen können.

Tipps gegen den Winterblues

Ein Urlaub in ein warmes Land wäre immer ein guter Schritt, um Kraft tanken zu können, dennoch gibt es auch leichtere Methoden, damit die kurzen Tage überstanden werden können. Das Vitamin D, welches der Körper durch Sonnenstrahlung synthetisiert, kann auch in Form von Tabletten aufgenommen werden, sodass der Körper auch an dunklen Tagen ausreichend mit diesem versorgt ist. Bei depressiven Verstimmungen können längere Spaziergänge helfen. Es lohnt sich außerdem, eventuell ärztlichen Rat einzuholen, falls die Symptome zu stark sind. Sollte die Sonneneinstrahlung so vermisst werden, dann lohnt sich auch ein Gang in ein Sonnenstudio. Hier kann neue Kraft getankt werden, es sollte aber darauf geachtet werden, dass diese Studios nicht zu oft aufgesucht werden, da es sonst zu Veränderungen der Haut kommen kann.

Gefahren des Solariums

Durch Solarien ist es möglich, sich auch im Winter in kürzester Zeit Bräune zu verleihen. Wenige Minuten unter dem Solarium reichen dabei bereits vollkommen aus. Die erzeugte Wärme ist ungefähr so hoch wie die Mittagssonne an dem Äquator. Doch die falsche Bräune birgt auch viele Gefahren, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Die Risiken des Solariums

Vor allem Jugendliche sind für die Risiken des Solariums besonders anfällig. Die UV-Strahlen erzeugen Krebs, welcher jedoch nur langsam fortschreitet. Aus diesem Grund wird er von den Betroffenen zunächst nicht bemerkt. Menschen unter 30 Jahren sind dabei am meisten von diesem Risiko betroffen. Bei ihnen sind die Hautzellen, die für die Entwicklung der Haut zuständig sind, noch sehr nahe an der Oberfläche. Aus diesem Grund werden die Zellen leichter durch die UV-Strahlung beschädigt als bei älteren Personen. Ein angemesser Schutz liegt beim Solarium auch nicht vor, da sich Besucher vollkommen unbekleidet darin befinden. Personen unter 30 Jahren, die regelmäßig ein Solarium besuchen, besitzen ein um 75 % erhöhtes Hautkrebsrisiko.
Die UV-Strahlung beschädigt die Erbsubstanz der Hautzellen. Ungefährliche UV-Strahlen gibt es daher nach Meinungen von Experten nicht.

Höchste UV-Strahlung im Solarium

Inzwischen sind 90 % aller Hautkrebserkrankungen auf eine erhöhte UV-Strahlung zurückzuführen. Die UV-Strahlen der Sonne werden auf dem sogenannten UV-Index gemessen. Dieser Indes reicht davon von 1 bis 12. Der höchste Wert wird dabei während der Mittagssonne am Äquator gemessen. Bereits ab einer UV-Strahlung, die zwischen fünf und acht auf dem UV-Index anzeigt, sollte der gesamte Körper bedeckt sein. In einem Solarium wird eine UV-Strahlung erzeugt, die dem höchsten Wert – zwölf – auf dem Index entspricht. Ältere Solarien können sogar eine Wert zwischen zwölf und 36 aufweisen. Im schlimmsten Fall ist die UV-Strahlung also drei Mal so hoch wie die höchste der Sonne. Doch da ein Solarium vollkommen unbekleidet besucht wird, kann von einem angemessenen Schutz keine Rede sein. Das Hautkrebsrisiko wird durch Besuche in einem Solarium also deutlich angehoben. Vor allem Personen unter 30 Jahren sollten daher auf die falsche Bräune verzichten und sich ausschließlich in der natürlichen Sonne bräunen.

Vitamin D Lampe für den Winter?

Vitamine sind im allgemeinen sehr wichtig für den Körper. Das Vitamin D ist aber ein Vitamin das meist unterschätzt wird. Um Vitamin D zu bilden braucht der Körper UV – Licht, also Sonnenlicht. Denn ca. 75% des Bedarfs an Vitamin D produziert der Köper über die Haut selber. Aber gerade im Winter, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger sind, bekommt man zu wenig Sonnenlicht und so wird zu wenig Vitamin D gebildet.
Hat man ein Mangel an Vitamin D kann das zu zahlreichen Erkrankungen führen, darunter Autoimmunkrankheiten, Bluthochdruck, Osteoporose und Diabetes. Ein Vitamin D Mangel soll aber auch direkt an der Entstehung von Depressionen beteiligt sein. Das haben Amerikanische Wissenschaftler des UT Southwestern Medical Centers in Dallas herausgefunden.Und an daran leiden gerade im Herbst und Winter sehr viele Menschen. Und es sind auch immer mehr ältere Leute darunter.
Aber nicht immer haben die Leute Zeit rauszugehen, weil sehr viele Menschen den ganzen Tag in geschlossenen Räumen arbeiten. Und auch viele ältere Menschen sind oft körperlich dazu gar nicht in der Lage. Und gerade bei den älteren Menschen ist das Vitamin D noch wichtiger und der Mangel daran noch viel größer, da ausreichendes Sonnenlicht fehlt.

Deswegen sollte gerade jetzt zur kalten Jahreszeit darauf geachtet werden, das man ausreichend Vitamin D zu sich nimmt. Und wer nicht die Möglichkeit hat nach draußen der kann sich eine sogenannte Vitamin D Lampe kaufen. Diese Lampe hat eine UV-B Strahlung, die in geringen Maßen nicht schädlich ist. Es gibt diese Lampe in vielen unterschiedlichen Ausführungen, von vielen namhaften Herstellen und in unterschiedlichen Preisklassen. Diese Lampen helfen bei der Bildung von Vitamin D und können auch bei Depressionen als Lichttherapie eingesetzt werden. Natürlich können diese Lampen auch einfach so benutzt werden, denn sie helfen auch bei Erschöpfung und Müdigkeit und haben einen sehr positiven Effekt auf die Nutzer.

Die richtige Beleuchtung bei der Arbeit

Um gesund und produktiv arbeiten zu können, spielt das richtige Licht am Arbeitsplatz eine besondere Rolle. Die passende Beleuchtung nimmt noch eine besondere Bedeutung an Arbeitsplätzen mit Bildschirmen ein. Ob am heimischen Monitor oder am Schreibtisch im Büro, weder der Bildschirm noch die Lampe auf dem Schreitisch sollten die einzige Raumbeleuchtung in einem Büro oder Home Office sein. Der gesamte Raum sollte durch eine zentrale Lampe, möglichst eine Deckenleuchte, ausreichend erhellt werden, da krasse Unterschiede von Hell und Dunkel für die Augen nicht gesund sind.

Leuchten am Arbeitsplatz dem Tageslicht anpassen

Die Arbeitsleuchte selbst sollte in der Helligkeit so weit wie möglich der Tageshelligkeit angepasst sein. Die richtige Raumausleuchtung und zusätzliche Arbeitsplatzbeleuchtung verhindern vorzeitige Ermüdung, und nur so kann auch produktiv und konzentriert gearbeitet werden. Die beste Lösung für den Arbeitsplatz ist eine Leuchte, die beweglich ist und der jeweiligen Beschäftigung ausreichend angepasst werden kann. Auf keinen Fall sollte Helligkeit vom Fenster oder von der Lampe auf den Bildschirm oder ins Gesicht blenden. Bei der Beleuchtung der Bildschirmarbeitsplätze muss immer die Eigenleuchtkraft des Bildschirms mit in Rechnung gestellt werden. Daher sollte hierfür auch nach den speziell geeigneten Schreibtischlampen gesucht werden.

Den gesamten Arbeitsplatz gut beleuchten

Bei Leuchten für einen Arbeitsplatz, für den Schreibtisch und Umgebung, sollte beachtet werden, dass sie den Arbeitsbereich ausreichend beleuchten, nicht etwa nur einen kleinen Teil des Schreibtischs. Gehören zum Arbeitsplatz Nebenplätze, wie ein Tisch mit Drucker, die Akten-, Papierablage und mehr, so sollte dieser gesamte Bereich gut und gleichmäßig hell sein. Dazu sollte eine Arbeitslampe auch von ausreichender Höhe und ihre Leuchtstärke entsprechend groß sein.

Helligkeit und dennoch Strom sparen

Die Sparsamkeit mit Energie sollte nicht den Verzicht auf ausreichend helle Beleuchtung am Arbeitsplatz führen. Über die bekannten Energiesparlampen hinaus, deren Licht nicht immer als angenehm empfunden wird, sind die LED Leuchten nun deutlich auf dem Vormarsch. Sie sind effizient bei der Qualität der Beleuchtung und bei der Stromersparnis. Als einziges Hindernis ist noch der Preis zu nennen, was sich jedoch mit zunehmender Nachfrage positiv verändern dürfte. Als kleine Arbeitslampe beim Notebook gibt es bereits die LED Leuchten mit USB Anschluss bereits zum günstigen Preis.

Sonnenbad trotz UV-Strahlung?

Natürliche und künstliche UV-Strahlung:

Die natürlichste Form von UV-Strahlung liefert die Sonne. In diesem Zusammenhang spricht man auch von natürlicher UV-Strahlung. Diese geht vom Sonnenlicht direkt auf die Haut. Künstlicher UV-Strahlung ist man hingegen beispielsweise beim Besuch im Sonnenstudio ausgesetzt. Künstliche UV-Strahlung ist nachweislich gesundheitsschädlicher, als natürliche UV-Strahlung. Allerdings ist es keinesfalls so, dass bei Sonnenstrahlung keine Vorsicht geboten ist. Wieviel Sonne ist erträglich? Wie ändert sich das Verhältnis, wenn vorher schon reichlich UV-Strahlung auf die Haut geraten ist?

Sonnenlicht – Gesundes Licht?

Die UV-Strahlung der Sonne ist im Gegensatz zum Sonnenlicht nicht sichtbar. Die Ozonschicht ist der Filter der Strahlen. Dabei wird ein Großteil der UV-Strahlen aufgefangen, lediglich der Rest fällt den Menschen auf den Körper. Anhaltendes Sonnenbaden im Sonnenlicht führt kann aber nicht nur zu einem Sonnenbrand, sondern im Extremfall auch krebserregend sein. Ein weiterer, weniger gefährlicher Anteil im Sonnenlicht, sind die Infrarotstrahlen. Wissenschaftler haben bewiesen, dass diese Strahlen alleine nicht gesundheitsgefährdend sind. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben, damit das Sonnenbad/Sonnenbaden Spaß macht. Die richtige Dosierung an Sonnenlicht ist also entscheidend. Im richtigen Maße und unter Verwendung von Sonnenschutzmittel, kann man ein Sonnenbad/Sonnenbaden, in vollen Zügen genießen.

Nachtragende Haut:

Eine der größten Tücken im Zusammenhang mit dem Sonnenbad/Sonnenbaden, ist die Optik. Selbst wenn ein Sonnenbrand sichtbar verheilt ist, kann ein etwa entstandener Zellenschaden bestehen bleiben. Diese sind für uns Menschen auf der Haut nicht sichtbar. Im schlimmsten Fall kann bei sehr hoher Dosierung auch Hautkrebs noch nach Jahren entstehen. Gesundes Licht braucht der Körper, aber es ist unerlässlich sich mit den Gefahren auseinanderzusetzen. Empfehlenswert ist neben dem Auftragen von wirksamen Sonnenschutzmitteln, auch das ständige Beobachten des eigenen Körpers während und nach dem Kontakt mit UV-Strahlen. Wieviel Strahlung genau jemand verträgt, hängt von den unterschiedlichsten Hauttypen ab. So gibt es Leute, die die besonders starke Strahlung im Sonnenstudio überhaupt nicht vertragen und somit auf Besuche generell verzichten sollten. Das Personal in den Studios wurde sogar neuerdings auf strengere Kontrollen und strengere Tests angewiesen, damit das Schadensrisiko minimiert wird.

Infrarotstrahler

Bei der Strahlung, auf die im Titel hingewiesen wird, handelt es sich physikalisch um die elektromagnetische “Strahlung” bzw. um elektromagnetische Wellen, die im Allgemeinen ein wirklich sehr weites Spektrum von Wellenlängen bzw. Frequenzen überstreichen. Das sichtbare Licht ist nur ein winziger Ausschnitt aus diesem Spektrum, das an seinem langwelligen Ende z. B. die Radiowellen hat und an der hochfrequenten Kante die Gamma- bzw. Kernstrahlung.

Die Infrarotstrahlung (IR), manchmal auch Ultrarotstrahlung genannt, weist mit ihrem Namen schon darauf hin, dass sie sich in der Nähe des roten Lichts befindet, aber eben doch von uns nicht mehr als solches rotes Licht erkannt werden kann, weil für die Reizung unserer Farbzellen im Auge eine gewisse Mindestenergie, d.h. eine Mindestfrequenz erforderlich ist. Die Wellenlängen des Infrarotbereichs sind aber schon so lang, dass sie im Auge keine Nervenimpulse mehr auslösen können, wohl aber auf unserer Haut, die diese Strahlung als Wärme empfindet. In Zahlen:

Der Infrarotbereich umfasst das Wellenlängen-Intervall von 1 mm bis 780 nm

[ein Nanometer (nm) ist ein milliardstel Meter, also in etwa das Zehnfache des Durchmessers eines Wasserstoffatoms.]

Im Frequenzraum entspricht dies dem Intervall von 300 GHz bis 400 THz.

Der Zusammenhang zwischen Frequenz und Wellenlänge ist eigentlich sehr einfach; beide lassen sich leicht ineinander umrechnen:

Lichtgeschwindigkeit = Wellenlänge x Frequenz

Der kleine Trick besteht lediglich darin, die Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum), die ja bekanntlich 300.000 km/s beträgt, in m/s auszudrücken (1000-fach), und so große, aber auch extrem kleine Zahlen drückt man besser in Zehnerpotenzen aus, um nicht wichtige Nullen zu verlieren; daher dann auch die Vorbezeichner wie Giga oder Tera.

Es gibt noch einen wichtigen physikalischen Zusammenhang, nämlich jenen zwischen der Energie einer elektromagnetischen Welle und ihrer Frequenz:

Energie = Planck’sches Wirkungsquantum x Frequenz

Das Planck’sche Wirkungsquantum h ist eine extrem kleine Zahl, sagt aber hier als Proportionalitätskonstante ganz klar aus, dass die Energie um so größer ist, je höher die Frequenz der Strahlung ist. So gesehen lässt sich vielleicht auch verstehen, warum die Infrarotstrahlung früher manchmal als “kaltes Licht” bezeichnet wurde. Ihre Frequenz und damit auch ihre Energie ist kleiner als beim sichtbaren Licht. Eine weitere Plausibilität findet sich in der Astronomie, und damit kommen wir auch zu den Infrarotstrahlern.

Die Sterne sind sehr unterschiedlich in vielerlei Hinsicht, so auch bei den Frequenzsprektren, die sie in den Weltraum abstrahlen. Es gibt da sehr heiße und große O-Sterne, die ihre ganze Lebensenergie quasi sofort heraus pusten mit einer Strahlung, die sich im Schwerpunkt im hochfrequenten (blauen) Licht befindet. Diese Sterne sind mit paar Millionen Jahren auch extrem kurzlebig. Dann ist da als ganz normaler G-Stern z. B. unsere Sonne, deren Schwerpunkt bei der Ausstrahlung im moderaten, gelben Licht liegt; sie hat schon eine Lebenserwartung von mehr als 10 Milliarden Jahre. Geht man weiter in Richtung Langwelligkeit, kommt man z. B. zu den so genannten Roten Riesen, das sind Sterne im Todeskampf, und wie der Name schon sagt, strahlen sie überwiegend rotes Licht ab. Aber die Reise ins Langwellige geht noch weiter. Es gibt dann auch quasi viele unsichtbare, sozusagen ausgeglühte kleine Sonnen, die man auch als braune Zwerge bezeichnet, die vornehmlich im infraroten Bereich Wärme abstrahlen. Selbst unser Planet Jupiter ist solch ein Kandidat. Er war nicht groß genug, um in seinem Zentrum das atomare Fusionsfeuer zünden zu können, um selbst eine kleine Sonne sein zu dürfen. Aber immerhin beobachten wir heute, dass er im Langwelligen mehr abstrahlt als er von außen von der Sonne an Energie erhält; so ist auch der Jupiter ein Infrarotstrahler.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass grundsätzlich jeder Körper, der Licht im Raum abgibt, zugleich auch ein Infrarotstrahler ist, ganz egal, wo sich der Schwerpunkt der entsendeten Lichtfrequenzen befindet. Im Übrigen brauchen wir uns gar nicht so weit in Weltraum bemühen. In unserem täglichen Leben begegnen wir tausendfach Infrarotstrahlern, das sind z. B. die Kollegen am Arbeitsplatz, oder die Kaffeemaschine, die gerade sprudelt, oder die Herdplatte, auf der gerade die Suppe erhitzt wird, oder das Auto, das unten auf der Straße vorbei fährt.

Vorbild Tageslicht – Umsetzung in die Beleuchtung

(CC BY 2.0) by Aah-Yeah - flickr

Obwohl wir es oft nicht bemerken – Licht spielt eine größere Rolle in unserem Leben, als wir denken. Das Licht beeinflusst den Biorhythmus des Menschen. Dies gilt vor allem für Tageslicht. Der Biorhythmus ist der natürliche Rhythmus, in dem sich unser Körper Tag für Tag befindet. Dieser wird beeinflusst von verschiedenen Einflüssen wie zum Beispiel Licht, aber auch von unserem Schlaf oder beispielsweise von der Jahreszeit. Außerdem ist natürliches Tageslicht gut für die allgemeine Gesundheit. Zudem ist es wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen, welche viel Tageslicht ausgesetzt sind, fröhlicher und glücklicher sind.

Auch die frische Luft im Freien ist gut für den Körper. Das einzige Problem hierbei ist, dass man nicht immer draußen sein kann, um das Tageslicht zu genießen. Um gesunde Wohnverhältnisse zu erreichen, wird gesundes Licht, also Tageslicht benötigt. Es gibt diverse Möglichkeiten, wie das Tageslicht in die eigenen 4 Wände gebracht werden kann.

Eine Methode, wie Tageslicht in das eigene Haus gebracht werden kann, sind natürlich die normalen Fenster, die in jedem Haus vorhanden sein sollten. Tagsüber sollten die Rollläden der Fenster nicht geschlossen werden, damit das Tageslicht ungestört in den Raum eindringen kann. Wenn es das Wetter erlaubt, können die Fenster zusätzlich auch geöffnet werden, um den Raum mit gesunder Frischluft zu versorgen.

Vor allem in fensterlose Räume kommt das Tageslicht so gut wie gar nicht. Hier gibt es spezielle Systeme, welche im Mauerwerk sowie in der Decke verarbeitet sind. Innerhalb dieses Systems befinden sich mehrere Spiegel, welche das Licht von außen einfangen, und über das System und die Spiegel in den Raum reflektieren. So kann auch ein fensterloser oder relativ dunkler Raum ohne künstliches Licht erhellt werden. Auch für Flure im Haus oder in größeren Gebäuden ist dieses System praktisch.

Für Menschen, welche die direkte Sonneneinstrahlung im eigenen Zuhause oder in bestimmten Räumen vermeiden möchten, gibt es spezielle Rollläden, welche vor den Fenstern montiert werden können. Die Löcher in dem Sonnenschutz sind so geformt, dass sie das einstrahlende Licht direkt auf die Decke weiterleiten. So wird man nicht durch das Licht geblendet und kann trotzdem bei genügend Tageslicht angenehm arbeiten. Dies kann zum Beispiel beim Arbeiten am Computer hilfreich sein.

Solarzellen – gesundes Licht wird zu Strom

Solarzellen (Verena Matthew - Fotolia)

Erneuerbare Energien haben in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert bekommen. Im Zuge der Klimaerwärmung und den auffallend häufigeren Umweltkatastrophen, nimmt das Interesse an alternativen Lösungen zu. Es lohnt sich daher, einmal einen näheren Blick darauf zu werfen:

Die wohl stärkste natürliche Energiequelle, die uns bis jetzt bekannt ist, ist unsere Sonne. Sonnenenergie kann vielfältig umgesetzt werden, am bekanntesten sind aber wahrscheinlich die „Solarthermie“ und die „Solartechnik“. In der Solarthermie wird das Sonnelicht dazu genutzt, Brauchwasser zu erwärmen; in der „Solartechnik“ um Strom zu erzeugen.

Was ist eine Solarzelle?

Damit die Stromgewinnung auch funktioniert, wird sich der „Photovoltaische Effekt“ zur Nutze gemacht. Dieser findet innerhalb einer Solarzelle statt. Eine Solarzelle ist das kleinste Element einer „Photovoltaischen Zelle“ – eine ca. 10 x 10 cm große Zelle, die durch Kontaktbänder auf der Vorder-und Rückseite mit anderen Zellen, in einer Reihe geschaltet, verbunden ist. Meistens bestehen Solarzellen aus Silicium, einer natürlichen Ressource, die, laut Wissenschaft, unbegrenzt vorliegt. Von Bedeutung ist allerdings, dass Silicium ein sog. „Halbleiter“ ist. Das heißt, Silicium wird mithilfe von Licht elektrisch leitfähig.

“Photovoltaik” – ein Kunstwort

Zu der oben genannten „Photovoltaischen Zelle“ gehören zusätzlich zu der Solarzelle noch weitere Elemente. (Das Kunstwort „Photovoltaik“ lässt sich übrigens ableiten von dem griechischen Wort „photos“, was Licht bedeutet und Volta, der Nachname eines bahnbrechenden italienischen Naturwissenschaftlers. Mit Photovoltaik bezeichnet man im Allgemeinen den Prozess der Stromumwandlung – Licht zu Netzstrom.)

Die “Photovoltaische Zelle”

Die „Photovoltaischen Zelle“ ist zusammengesetzt aus einzelnen Modulen, die sich jedoch wiederum aufsplitten lassen: Zu einem Modul gehören mindesten 36 Solarzellen, die miteinander verschaltet werden um deren Spannungswerte zu addieren; und ein Wechseltrichter, der den von den Solarzellen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom(230 V) für den häuslichen Gebrauch umwandelt. Weiter wird der „frische“ Wechselstrom durch einen Einspeisezähler geleitet, der den einkommenden Strom im Strommesser misst. Natürlich gehören auch die Verkabelung und ein Montagegestell zu den notwendigen Bestandteilen.

In der Anwendung

Damit eine 4-köpfige Familie mit Strom versorgt ist – müsste man eine etwa 32m² große Fläche mit Modulen auslegen. Momentan würde eine solch große Solaranlage etwa 20.000€ kosten. Eine kostspielige Angelegenheit – aufgrund der teuren Herstellung. Falls sich aber „Photovoltaik-Anlagen“ in Zukunft als Massenprodukt durchsetzten, werden die Herstellungskosten erheblich sinken. Bis dahin allerdings, ist eine zusätzliche herkömmliche Stromproduktion ein Muss.

Gesundes Licht – welche Lichtfrequenzen sind schädlich?

Gibt es etwas wie gesundes und auch schädliches Licht?

Ja es gibt sowohl unschädliches, als auch schädliches Licht. Es kommt dabei auf die Frequenz des Lichts an.

Schädliche Lichtfrequenzen sind Frequenzen, deren Wellenlänge deutlich unter 400 Nanometer beträgt. Bei Licht mit einer Wellenlänge von unter 400 Nanometern spricht man von ultraviolettem Licht (kurz UV- Licht).

Warum ist UV Licht schädlich?

UV Licht hat eine besonders hohe Frequenz (hohe Lichtfrequenz gleich kleine Wellenlänge), somit haben die Photonen von UV Licht eine sehr hohe Energie im Vergleich zu Lichtphotonen, die im Spektrum des sichtbaren Lichts vorkommen (sichtbares Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 700 Nanometern).

Dieses UV Licht hat so viel Energie, dass es in der der Lage ist, Bindungen der Zellen der Haut zu zerstören. Dies kann im schlimmsten Fall zu Krebs führen.
Diese Wellen des UV Lichts kommen hauptsächlich im Lichtspektrum der Sonne vor. Deswegen sollte man bei starkem Sonnenschein nicht auf Sonnencreme verzichten.

Aber auch Infrarot Licht (Wellenlänge über etwa 700 Nanometern) ist nicht zwangsläufig unbedenklich für die Gesundheit. Denn Infrarot Licht regt Bewegung von Wasserteilchen an, die führt dazu, dass bei direkter Einstrahlung von IR Licht ein warmes Gefühl auf der Haut entsteht. Gerade dies kann bei zu intensiver Strahlung des IR Lichts zu Verbrennungen führen.

Und was ist nun unschädliches Licht?

Unschädliches Licht lässt sich grob auf ein Spektrum zwischen 400 und 700 Nanometern bezüglich der Wellenlänge des Lichts eingrenzen.
Diese Frequenzen dieses Lichtspektrums sind vom menschlichen Auge als Farben zu erkennen. Da die Photonen des Lichts im Vergleich zu UV Licht deutlich weniger Energie besitzen, sind diese für den Menschen nicht schädlich.
Bei Licht das dieses Spektrum „erfüllt“ kann man also von gesundem Licht sprechen.

Genau aus diesem Grund sollte man bei der Wahl von Beleuchtungskörpern darauf achten, dass genau dieses Spektrum von etwa 400 – 700 Nanometern von jenem Leuchtkörper ausgestrahlt wird. Wenn dies erfüllt wird, handelt es sich um ein relativ natürliches, nicht schädliches und somit gesundes Licht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass hohe Frequenzen (kleine Wellenlänge) bezüglich UV Licht schädlich sind und Lichtfrequenzen mit einer Wellenlänge zwischen 400 und 700 Nanometern gesund sind.

Sonnenlicht tanken – worauf müssen Sie achten?

(CC BY 2.0) by maral85 - flickr.com

Vor welchen Strahlen sollten Sie sich schützen?

Die Erkrankungen an Hautkrebs steigen jedes Jahr zwischen fünf und sieben Prozent. Experten sind sich einig, dass dieses Phänomen am unvorsichtigen Sonnenbaden liegt. Die gefährliche UV-A und UV-B Strahlung ist meistens der Grund für Melanome oder andere Hauterkrankungen. Da das Ozon jedes Jahr an Stärke verliert, wird diese Strahlung auch immer gefährlicher. Sonnenlicht ist wichtig für den Körper und muss daher trotzdem genutzt werden. Relativ gesundes Licht bekommt man in der Zeit vor 11 Uhr morgens und nach 15 Uhr nachmittags, denn in der Mittagszeit ist die Strahlenbelastung um bis zu 75 Prozent höher, als an den übrigen Tageszeiten.

Welche Krankheiten können entstehen?

Bekommt die Haut nicht genügend Schutz, kann sie sehr leicht verbrennen. Schon leicht rötliche Stellen sind als Sonnenbrand zu definieren und können schnell zu Melanomen führen. Ebenso können vorhandene Leberflecke und Muttermale eine Mutation in Form von Tumoren hervorrufen, die durch vermehrte UV-A und UV-B Strahlung entstehen. Genießt man zu viele Sonnenstrahlen, können Hautreizungen entstehen, die sich bis zu einer Sonnenallergie ausweiten können. Am gefährlichsten ist der schwarze Hautkrebs. Bei veränderten Muttermalen, die ins Schwarze wechseln, ist dringend ein Arztbesuch zu empfehlen. Dieser Krebs kann schon früh in andere Organe streuen und ist daher sehr gefährlich.

Wie können Sie sich schützen?

Experten empfehlen für das Sonnenbaden, außer den genannten Tageszeiten, eine Sonnenschutzcreme mit einem Schutzfaktor von 30 oder höher. Beim Kauf sollten Sie auch darauf achten, dass die Creme den Schutz gegen UV-A Strahlung beinhaltet. Auch im Schatten sollte man Cremes auftragen, da dort zwar die Strahlung um die Hälfte reduziert wird, jedoch trotzdem vorhanden ist. Außerdem sollten Sie Solarien vermeiden, da wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass durch regelmäßigen Konsum das Risiko an Hautkrebs zu erkranken deutlich gesteigert wird. Ab einem Alter von 35 empfehlen Ärzte außerdem einmal im Jahr den Körper nach Auffälligkeiten untersuchen zu lassen. Früherkennung ist auch bei Hautkrebs die beste Chance auf Heilung. Das Risiko sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, denn jährlich erkranken 26.000 Menschen allein in Deutschland an der gefährlichen Krankheit, Tendenz steigend.